Vorbereitungen (Dezember 2011 – Juni 2012)

Schiffe werden grundsätzlich nach ihrem Fahrtgebiet ausgerüstet – dabei gilt, je weiter die Fahrt, desto umfangreicher die Ausrüstung. Hinzu kommen dann noch die vielen Nettigkeiten, die das Leben an Bord so angenehm machen und die auf der Ausrüstungsliste zusätzlich ihren Platz beanspruchen.
Als sich im Dezember 2011 die Pläne für eine Reise konkretisieren, wissen wir noch immer nicht so genau, wohin die Reise gehen soll. Mit jeder Woche kommen neue Ideen und entferntere Reiseziele hinzu, wodurch sich auch die Ausrüstungsliste merklich vergrößert. Anfang 2012 geht es dann los – ich bestelle was das Zeug hält. Die beträchtliche Anzahl der Pakete beeindruckt sogar den Paketboten, der nun beinahe täglich erscheint. Nun – alles einzukaufen ist einfach, die Sachen aber an Bord zu installieren schon etwas anderes. Dies kann erst im Frühjahr geschehen, denn Antares befindet sich bisher noch in ihrem Winterlager in Kerteminde, Dänemark. Im April geht es dann endlich los und Antares bekommt das „Frühjahr-Standard-Programm“: waschen, polieren, Antifouling-Anstrich und ab ins Wasser und Mast drauf. Nebenbei beginnt aber auch schon das Zusatz-Programm, d. h. Installationsarbeiten von u. a. Watermaker, Waschmaschine, zweiter Lichtmaschine, Windgenerator, Kurzwellen-Funkgerät, neuen Starter- und Service-Batterien.
An dieser Stelle möchte ich meine langjährigen Freunde Inge und Jörgen Lorenzen erwähnen, die mir seit vielen Jahren in allen Bootsfragen mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen – vielen Dank dafür!
Anfang Mai segel ich Antares dann nach Kiel, um dort alle Restarbeiten zu erledigen und das Boot für die Reise zu beladen. Dieser recht langwierige Prozess zieht sich dann bis zum letzten Tag vor der Abreise hin. Um unseren geplanten Abfahrtstermin einhalten zu können, müssen Kleinigkeiten, die sich aufschieben lassen, erst unterwegs erledigt werden.

Die Reise kann beginnen…

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